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Profil:
Knapp 3000 Menschen leben permanent auf Samothraki, einer vergessenen Insel, die ihre Reize aus der Abgeschiedenheit zieht. Für Badetouristen gibt es denn auch nicht viel zu entdecken, da Samothraki keine vorzeigbaren Strände hat. Dafür aber hohe Berge, Wasserfälle und heiße Quellen. Leider ist das Eiland sehr karg, da in den vergangenen Jahrhunderten die Wälder der Axt zum Opfer gefallen sind. Das Bergmassiv des Saos erhebt sich auf dieser relativ kleinen Insel bis auf 1611m und schirmt den Südteil der Insel von Niederschlägen ab, so dass es dort trocken ist. Wanderungen durch die Berg- und Waldwelt sind für Naturliebhaber ein Muß. Von Samothraki-Stadt aus kann man die Berge in wenigen Stunden ersteigen und bei klarem Wetter eine phantastische Aussicht über die nördliche Ägäis genießen. Autos und Fahrräder können auch auf Samothraki gemietet werden.
Der Hafenort Kamariotissa und der Hauptort (Chora) Samothraki lohnen einen Besuch. Wer ein paar Tage Zeit hat, sollte nach Samothraki rüberhüpfen, zumal die Einwohner fast alle deutsch sprechen und äußerst gastfreundlich sind.
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