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Profil:
Paros ist berühmt und reich geworden durch den hochwertigen Marmor, den man Jahrhunderte lang abgebaut hat. Heute leben die ca. 8.000 Bewohner vor allem vom Tourismus und von der Landwirtschaft. Auch Fischer gibt es noch einige, jedoch verringert sich die Zahl zusehends zugunsten des immer noch aufstrebenden Fremdenverkehrs. Dies ist besonders in dem kleinen und sehr pitoresken Fischerdorf Naoussa an der Nordküste zu beobachten. Der alte und sehr schöne kleine Hafen mit seinen kleinen bunten Schiffen bietet nach wie vor das Bild vom alltäglichen Fischfang, jedoch wachsen an den Rändern des Ortes die Hotelanlagen in die Höhe und wandeln das Bild von Ort und Landschaft. Der Grund hierfür liegt nicht nur in der schönen Lage von Naoussa, sondern auch in den herrlichen Stränden rund um die kleine Bucht. In den Restaurants und Tavernen kann man frischen sehr guten Fisch essen.
Der Hauptort und größere Hafen ist Panikia an der Westküste. Hier legen die Fähren aus Piräus und von den anderen Kykladeninseln an. Panikia ist eine Drehscheibe im kykladischen Schiffsverkehr mit entsprechend viel Verkehr. Die lange und schattenlose Uferpromenade wirkt nicht sehr einladend. Dahinter jedoch befindet sich ein sehr schönes Kykladenstädtchen mit verwinkelten engen Gassen, Tavernen, Shops und Cafes, in dem es sich zu verweilen lohnt. Im Unterschied zu anderen Kykladensiedlungen ist der Ort nicht an einem steilen Hang gebaut, und es fehlen die steilen, teils beschwerlich zu erklimmenden Stufen. Von Panikia aus fahren Busse zu den wichtigsten Orten auf Paros. Hierzu zählt besonders die alte Inselhauptstadt Lefkes inmitten der Berge mit ihren Olivenhainen und Weinreben. Lefkes gehört mit seinen weißen kubischen und schön geschmückten Häusern, sowie der großen Basilika vielleicht zu den schönsten alten Kykladenorten. Von hier aus kann man Wanderungen unternehmen, die alten Marmorstollen besuchen oder ins Tal der Schmetterlinge fahren.
Badefreunde kommen auf Paros auf ihre Kosten. Es gibt etliche lange Sandstrände und kleine Badebuchten, v.a. im Norden und Osten der Insel. Surfschulen bieten Kurse an und nutzen den guten Wind, der die Meerenge zwischen Paros und Naxos durchweht. Der bekannteste Strand auf Paros ist der Golden Beach bei Drios. Überall sind kleine Hotels, Tavernen und Privatunterkünfte entstanden. Im Sommer kann es jedoch sehr voll werden, denn Paros gehört zu den beliebtesten Inselzielen, v.a. englischer und skandinavischer Urlauber.
Ausflug nach Antiparos: Antiparos liegt westlich von Paros und wird im Sommer stündlich von Panikia aus angefahren. Antiparos lohnt einen Tagesausflug mit Besichtigung des Hauptortes Antiparos-Ort und der sehr schönen Tropfsteinhöhle (geöffnet von 10-15 Uhr). Antiparos-Ort ist autofrei und sehr hübsch. Die Bewohner legen viel Wert auf Sauberkeit und pflegen und hegen ihr Heim. Ruhige Tavernen und Restaurants laden zum Entspannen ein, aber man findet auch Diskotheken und Bars für diejenigen, die auf Antiparos länger bleiben. Schöne Strände gibt es wie auf Paros rund um die kleine Insel (35 qkm), die man auch zu Fuß gut erkunden kann. Privatzimmer und Tavernen sind zumindest in der Nebensaison ausreichend vorhanden.
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Verbindungen / Anreise:
Olympic Airways fliegt täglich von Athen nach Paros (ca. 60€ pro Strecke). Fliegen kann man auch von Kreta und Rhodos aus. Fähren fahren von Piräus in 5 Stdn nach Paros. Panikia erreicht man von Mykonos, Tinos, Santorini, Naxos, Ios, Serifos, Kithnos.
Neben den normalen großen Fähren sind auch Schnellboote im Einsatz, die teurer, aber um die Hälfte der Zeit schneller sind.
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Besucherinformationen von:
Monika aus Minden
Vielleicht lag es daran, dass wir Paros gar nicht im Programm hatten, dass uns diese Insel nicht so gut gefallen hat. Wir sind auf dem Weg non Mykonos nach Naxos fälschlicherweise auf Paros gelandet, und haben uns vor lauter Schreck ein schlechtes Zimmer für 30,-€ von einem Schlepper andrehen lassen. Der Hauptort Panikia hat wenig Charme, v.a., wenn man gerade von Mykonos kommt. Die Strände sind schmal und wenig beeindruckend, nicht mein Geschmack. Der Ausflug mit dem Moped nach Naoussa war schön. Ein sehr malerischer Hafen mit schönen Tavernen, die wir allerdings fast für uns alleine hatten. Ende Juni 04 war kaum etwas los - ein wenig ausgestorben sogar. Weil wir mit dem Moped nicht erkennbar falsch geparkt haben, gab es einen Strafzettel über satte 35,-€. Falsch Parken ist auf den Inseln Griechenlands extrem teuer (bis zu 100,-€), nicht gerade tourismusfördernd (auf den Inseln Griechenlands ist der Tourismus seit Einführung des Euro um bis zu 30% rückläufig). Vielleicht haben andere andere Erfahrungen auf Paros gemacht, aber uns hat es auf der Insel nicht so gefallen, um dort länger zu verweilen.
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