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Profil:
Wenn man mit dem Schiff auf Naxos-Stadt zufährt, hat man den Eindruck auf einer kargen und verdörrten Insel zu landen. Zwar glänzt die recht große Stadt – hier leben etwa 5.000 Menschen - mit ihren weißen Kykladenhäusern grellweiß und wunderschön in der Sonne, ringsherum sieht man jedoch nur baum- und strauchloses Gestein. Bei der Einfahrt in den Hafen kommt man direkt am Wahrzeichen von Naxos, dem rechteckigen Marmortor vorbei, an dem sich allabendlich die Touristen zum Sonnenuntergang und Fotoshooting treffen.
Die Schönheit der Insel erschließt sich erst, wenn man die Küste mit ihren traumhaften und langen Sandstränden und das gebirgige Inselinnere kennenlernt. Es ist einfach notwendig, mit dem Mietwagen in die Berge zu fahren und die vielen ursprünglichen Dörfer wie Filoti, Apiranthos und Koronos mit ihren gastfreundlichen Einwohnern zu besuchen. In den Hochtälern der bis über 1000m hohen Bergmassive wachsen Obst, Oliven und Wein. Hier ist Naxos grün und einladend. Dass Dionysos, der Gott des Weines, gerade hier heilig ist, sagt sicher eine Menge aus. Wanderungen und Mountainbiketouren sind ein Erlebnis. Man hat eher das Gefühl, in den Bergen, als auf einer Insel zu sein. Besonders schön ist es hier im Frühling, wenn die Hochebene (Tragea) blüht.
Naxos ist größer, natürlicher und ruhiger als die touristisch fortgeschritteneren Inseln in der Nachbarschaft. Aber man kommt auch auf Naxos in den Genuß von moderner Urlaubsatmosphäre. Naxos-Stadt bietet hierzu eine perfekte Infrastruktur mit Bars, Cafes, Diskotheken, Läden und Tavernen. Undurchschaubar scheint die Vielzahl der Gassen und Wege, die in den Sommermonaten prall gefüllt sind mit Leben. Auf Naxos hat man jedoch viele Möglichkeiten, dem Trubel zu entrinnen und ruhige, einsame Ecken zu finden. Die gilt auch für die Strände und Buchten von denen es unzählige gibt. Die schönsten und längsten (vielleicht der ganzen Ägäis) befinden sich südlich von Naxos-Stadt. Dort gibt es viele Hotels, Pensionen und Tavernen. Busse verkehren regelmäßig die Westküste entlang. Der Sand ist fein und weiß, das Wasser warm und sauber.
Im Norden, Osten und Süden findet man viele Badebuchten mit glasklarem Wasser, allerdings ist es etwas umständlicher, dorthin zu gelangen. Wer ein eigenes Fahrzeug hat, sollte sich ein paar Buchten ansehen und genießen.
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Besucherinformationen von:
Monika aus Minden
Naxos hat mir auf meiner ersten Kykladenreise am besten gefallen. Naxos-Stadt hat Flair und schöne Tavernen, Privatunterkünfte und kleinere Hotels sind bezahlbar, und die Strände südlich der Stadt sind wirklich toll. Wenn man in Naxos-Stadt wohnt, kann man schnell und einfach mit dem Mietmoped überall hinkommen. Auch eine Inselrundfahrt läßt sich in wenigen Stunden bewerkstelligen. Diese sollte man unbedingt einplanen und sich die Sehenswürdigkeiten anschauen. Strandfreunde kommen entlang der südlichen Westküste zwischen Prokopios und Angali voll auf ihre Kosten. Je weiter nach Süden, desto ursprünglicher und weniger touristisch wird es. Mir gefällt sehr gut, dass die Gegend noch weitestgehend naturbelassen ist, keine befestigten Strassen am Strand entlang führen und keine großen Hotelkomplexe die Landschaft verschandeln. Überall bekommt man Studios oder Appartements in Strandnähe und zu günstigen Preisen. Viele gute Tavernen und ein Supermarkt ermöglichen Selbstverpflegung. Abends kann man lange in den Dünen sitzen und den Sonnenuntergang bewundern. Da immer ein ordentlicher Wind bläßt, wird es nicht zu heiß. Bei Mikri Vigla im Süden ist ein kleines Paradies für Windsurfer. Wir waren während der Fußballeuropameisterschaft auf Naxos und hatten tolle Stimmung mit vielen netten Leuten.
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